"Happy slapping" - Gewalt am Handy
Die aktuelle JIM-Studie 2007 kommt zu Horrorergebnissen: Jeder zehnte Handybesitzer in Deutschland hat schon einmal Pornografie oder Gewaltdarstellungen auf sein Mobiltelefon geschickt bekommen. Die Studie untersucht den Umgang von 12- bis 19-Jährigen mit Medien.
Fast ein Drittel der Befragten gibt an, schon einmal mitbekommen haben, wie eine Schlägerei mit einem Handy gefilmt wurde. Gegenüber 2006 fast doppelt so viele!
"Jeder dritte Junge und jedes vierte Mädchen aller Schularten sind in Deutschland bereits mit dem Phänomen 'Happy Slapping' in Berührung gekommen", schildert der mpfs-Leiter. Auch hier deutlich mehr als noch 2006.
"Die Ursache für diesen Trend liegt wohl auch in der gestiegenen Bandbreite technischer Möglichkeiten von Mobilfunkgeräten", meint Rathgeb. In diesem Zusammenhang sei es besonders ratsam, dass Eltern schon vor dem Kauf eines Handys für ihre Kinder gründlich überlegen, welche technische Ausstattung sinnvoll sei.
"Jugendliche sollten auch stärker darauf hingewiesen werden, dass ein derartiges Handeln kein Spaß ist", rät der mpfs-Experte. Besonders was das "Happy Slapping" betrifft, bewege man sich da nämlich bereits ohne Zweifel im strafbaren Bereich. "Es geht auch darum den Jugendlichen klarzumachen, welche schweren Folgen sie aufgrund solchen Verhaltens zu befürchten haben", ergänzt Rathgeb. Zahlreiche Anfragen zu dieser Problematik aus dem Bereich Schule und Polizei hätten aber in letzter Zeit gezeigt, dass dieses Thema inzwischen auch bewusst in der Bevölkerung angekommen sei.
Quelle: pressetext
Fast ein Drittel der Befragten gibt an, schon einmal mitbekommen haben, wie eine Schlägerei mit einem Handy gefilmt wurde. Gegenüber 2006 fast doppelt so viele!
"Jeder dritte Junge und jedes vierte Mädchen aller Schularten sind in Deutschland bereits mit dem Phänomen 'Happy Slapping' in Berührung gekommen", schildert der mpfs-Leiter. Auch hier deutlich mehr als noch 2006.
"Die Ursache für diesen Trend liegt wohl auch in der gestiegenen Bandbreite technischer Möglichkeiten von Mobilfunkgeräten", meint Rathgeb. In diesem Zusammenhang sei es besonders ratsam, dass Eltern schon vor dem Kauf eines Handys für ihre Kinder gründlich überlegen, welche technische Ausstattung sinnvoll sei.
"Jugendliche sollten auch stärker darauf hingewiesen werden, dass ein derartiges Handeln kein Spaß ist", rät der mpfs-Experte. Besonders was das "Happy Slapping" betrifft, bewege man sich da nämlich bereits ohne Zweifel im strafbaren Bereich. "Es geht auch darum den Jugendlichen klarzumachen, welche schweren Folgen sie aufgrund solchen Verhaltens zu befürchten haben", ergänzt Rathgeb. Zahlreiche Anfragen zu dieser Problematik aus dem Bereich Schule und Polizei hätten aber in letzter Zeit gezeigt, dass dieses Thema inzwischen auch bewusst in der Bevölkerung angekommen sei.
Quelle: pressetext
businessmama - 22. Jan, 20:29
